Nach Frankreich reisen? Nichts leichter als das. Dank des Schengener Abkommens gibt es bereits seit 1993 keine Grenzkontrollen zwischen Deutschland und Frankreich mehr. Demzufolge muss auch kein EU-Bürger einen Reisepass für seinen Frankreich Urlaub mit sich führen, ein gültiger Personalausweis reicht vollkommen aus. An einen Geldumtausch muss man auch nicht denken, denn Frankreich hat wie Deutschland seit 2002 den Euro als Währung.
Ins Land einreisen kann man per Flugzeug mit Lufthansa, Air France und einigen Billigfluglinien, wie beispielsweise Easyjet und Ryan Air; per Bahn mit Thalys, ICE oder TGV – als Beispiel: auf der Strecke Köln-Paris ist man mit dem Thalys weniger als dreieinhalb Stunden unterwegs. Natürlich ist auch die Reise mit dem eigenen Auto oder einem Mietwagen möglich. Die Geschwindigkeitsbegrenzungen liegen bei 50 km/h in geschlossenen Ortschaften, 90 km/h auf Landstraßen, 110 km/h auf Schnellstraßen und 130 km/h auf Autobahnen. Achtung: bei nasser Fahrbahn gelten in Frankreich abweichende Tempolimits, nämlich 80 bzw. 100 km/h auf Land- und Schnellstraßen sowie 110 km/h auf Autobahnen. Außerdem zu beachten ist, dass die Benutzung der französischen Autobahnen Maut kostet, Bargeld oder Kreditkarte sollten also unbedingt dabei sein. In Paris lässt man das Auto am besten stehen und bewegt sich mit der Metro durch die Stadt. So entgeht so dem hektischen Stadtverkehr und kommt entspannt von einer Sehenswürdigkeit zu nächsten.
Die Preise für Hotels, Benzin, Lebensmittel und Eintritt in Museen und Freizeiteinrichtungen sind denen in Deutschland ähnlich. Für Kinder und junge Leute unter 26 Jahren ist der Eintritt in alle nationalen Gedenkstätten und Museen kostenlos. Da das Umrechnen der Währung entfällt hat man auch immer einen idealen Überblick über das eigene Reisebudget. Das sollte sich inklusive aller Extras bei mindestens 40 bis 50 Euro pro Person und Tag bewegen, bei Rundreisen natürlich mehr für die Abdeckung der Fahrtkosten. Ganz nach eigenen Wünschen und Ansprüchen kann der Tagesbedarf an Geld bei exklusiver Unterkunft und intensiven Shopping-Touren durch die Boutiquen der Hauptstadt oder Weingüter des Landes sehr viel höher liegen. Wer gern zeltet, selbst kocht und mit sportlichem Ehrgeiz möglichst preiswert reisen will, kann das oben genannte Mindestbudget sicher noch einmal halbieren.
Das Wetter in Frankreich kann je nach Region - ob in Nord- oder Südfrankreich - sehr unterschiedlich sein. Man sollte sich vor der Abreise am besten über die aktuelle Wetterlage am Zielort seiner Reise informieren. Als Anhaltspunkt kann dienen, dass in den Alpen kühles Bergklima herrscht, am Atlantik gemäßigtes Meeresklima und in Mittelmeernähe gemäßigt warmes mediterranes Klima.