Zahlen und Fakten zu Frankreich

Frankreich ist ein Staat in Westeuropa. Das Land besteht aus dem so genannten Metropolitan-Frankreich, dem direkt in Europa liegenden Landesteil, den man sich im Allgemeinen unter Frankreich vorstellt, und den Übersee-Departements, zu denen unter anderem Guadeloupe, Martinique und Réunion zählen. An dieser Stelle soll es nur um den europäischen Teil Frankreichs gehen. Dieser reicht vom Ärmelkanal im Norden und Atlantik im Westen bis hinunter zum Mittelmeer, wo die Insel Korsika die südlichste Grenze bildet. Der französische Staat grenzt durch seine zentrale Lage in Westeuropa und seine imposante Größe an zahlreiche Länder an. Im Osten grenzt Frankreich an Belgien, Luxemburg, Deutschland, die Schweiz, Monaco und Italien. Im Südwesten bestehen gemeinsame Grenzen mit Andorra und Spanien.

Frankreich hat eine Fläche von 543.000 Quadratkilometern. Im Land leben etwa 63 Millionen Einwohner, pro Quadratkilometer leben in Frankreich circa 115 Menschen. Frankreich hat vor allem aus dem nordafrikanischen Raum viele Einwanderer, insgesamt leben etwa 3,7 Millionen Ausländer im Land. Die Bevölkerung ist traditionell katholisch, auch heute gehören noch 64,3 Prozent aller Einwohner Frankreichs der römisch-katholischen Kirche an, Muslime sind mit 4,3 Prozent die am zweitstärksten vertretene Religion. Der Grund dafür sind die schon angesprochenen zahlreichen Einwanderer aus Nordafrika, die in der Mehrzahl muslimischen Glaubens sind.

Der französische Staat hat ein semi-präsidiales Regierungssystem, in dem Präsident und Regierung aus Premierminister und Ministern sich die Regierungsaufgaben teilen. Staatsoberhaupt ist der Präsident, Regierungschef jedoch der Premierminister. Der Präsident wird direkt gewählt und ist nur dem Volk gegenüber verantwortlich. Er ist häufig beim Volk und in den Medien präsenter als der Premier, der quasi der 2. Mann hinter dem Präsidenten ist.

Das Klima in Frankreich ist in den verschiedenen Regionen recht unterschiedlich. In Normandie und Bretagne herrscht ozeanisches Klima mit recht milden Wintern und kühlen, feuchten Sommern vor. Der Südwesten hat feuchtes und recht warmes Klima. Das Inland Frankreichs und der Osten liegen in der gemäßigten Klimazone, hier sind die Temperaturen und Niederschlagsmengen in etwa mit vielen Regionen Deutschlands zu vergleichen. Am wärmsten, sonnenreichsten und im Sommer mitunter beinahe zu trocken ist der französische Mittelmeerraum und am kühlsten kann es in den Hochgebirgsregionen von Pyrenäen und Alpen werden.